Die ganze Kraft aus der ältesten Kulturpflanze der Welt  - Hanf -

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Aktueller Zeitungsbericht:

Westfälische Nachrichten Fr., 04.08.2017

Öbergäriges mit Hanfblüten

Bierprobe inmitten eines der Hanffelder: Tochter Laura Tenhumberg (12) schaut zu, während ihre Eltern, die beiden Hanfbauern Frank und Ursula Tenhumberg, und Biermacher Philipp Overberg (v.l.) sich ein Glas genehmigen.

Bierprobe inmitten eines der Hanffelder: Tochter Laura Tenhumberg (12) schaut zu, während ihre Eltern, die beiden Hanfbauern Frank und Ursula Tenhumberg, und Biermacher Philipp Overberg (v.l.) sich ein Glas genehmigen. Foto: Peter Sauer

HOETMAR - 

Am 4. August ist Internationaler Tag des Bieres. Und was gibt es Neues? HANFBIER! Die Kombination von Hanf und Bier wird von immer mehr Menschen geschätzt. Der in Hoetmar angebaute Hanf wird in Münster zum Bier gemacht und in Belgien als „Münsterländer Hanf Bier“ gebraut. Mit weniger als 0,2 Prozent Tetrahydrocannabinol (THC) aber aus 100 Prozent Nutzhanf. Ein Besuch auf den Hanffeldern in Hoetmar.

 

Die Pflanzen mit den unverwechselbaren fünffingerigen Blättern wachsen meterhoch. Auf mittlerweile zwei Ackerflächen von je einem Hektar bauen Ursula und Frank Tenhumberg Hanf an. Ganz legal. Ohne Tetrahydrocannabinol (THC), also ohne Rauschgehalt. Auf zunächst einem Hektar Acker starteten die beiden spätberufenen Landwirte vor rund einem Jahr ihr Hanfexperiment. Stellten selbst Hanfblüten- und Hanfblätter-Tee her. Frei von Gerbstoffen, Teein und Koffein. „Daher bekömmlich, beruhigend und ausgleichend“ erläutert Ursula Tenhumberg.

Was das mit dem heutigen Internationalen Tag des Bieres zu tun hat? Mittlerweile bauen die Tenhumbergs auch Hanf für Philipp Overberg (www.gruthaus.de) an. Der Biermacher aus Münster ist stets auf der Suche nach neuen Zutaten für seine speziellen Biere. „Ich fand die Tenhumbergs im Internet.“ Schnell stimmte die Chemie – zwischen Nutzhanf und Bier, den beiden Landwirten und dem Getränkemacher. Die Biersorte „Münsterländer Hanf“ ward geboren.

„Was uns von anderen Hanfbieren unterscheidet, ist, dass wir mit Hanfblüten brauen“, erläutert Overberg. „Andere Bierbrauer arbeiten dagegen nur mit Hanf-Extrakten. Das habe ich auf der `Grünen Woche in Berlin`festgestellt. „Der Hanf aus Hoetmar ist dagegen zu 100 Prozent naturbelassen.“ Denn: Die Tenhumbergs verwenden keine künstlichen Spritzmittel und Düngemittel – sowohl beim Anbau als auch während des gesamten Produktionsprozesses.

Hanf-Erntesaison ist binnen weniger Sommertage. Erst zupfen die Tenhumbergs junge Hanfblätter von den Stängeln und legen sie zum Trocknen in Netzvorrichtungen. Die Ernte der jungen Blätter wird getrocknet in Big Bags zwischengelagert. Die Pflanzen wachsen weiter und bilden mit der Zeit prächtige Dolden (Blüten) aus. Zurzeit hat das Ehepaar Tenhumberg alle Hände voll damit zu tun, die Dolden von den Stängeln zu trennen und zu bündeln. Das haben sie früher lange in mühseliger Handarbeit gemacht. Bis sich Frank Tenhumberg auf seine früheren Talente besaß. Flugs baute der gelernte Werkzeugmacher eine Maschine, die jetzt als „dritter Erntehelfer“ alles beschleunigt.

Die Blüten-Bündel müssen einige Wochen unter Schattennetzen trocknen, ehe sie zu Hanfbier weiterverarbeitet werden können. „Geerntet wird immer dann, wenn das Aroma am besten ist“, sagt Frank Tenhumberg. Aber wie weiß man das von außen? Einfach die Dolden anfassen. „Die sind dann komplett verharzt, mulchig. Intensiv an Geruch. Da werden ätherische Öle freigegeben“ erläutern Ursula und Frank Tenhumberg. In der Tat steigen einem die Düfte angenehm entgegen, wenn man durchs Hanffeld läuft.

Frank Tenhumberg rät, das Hanfbier nicht einfach so runterzuschlucken, sondern es zu „genießen“. Trotz eines Alkoholgehaltes von 5,6 Prozent: „Es ist nichts, um sich zu besaufen. Die Cannabinoide machen eher müde.“ Ursula Tenhumberg ergänzt: „Es ist mehr ein Frauenbier, weil es milder ist.“ Overberg erklärt: „Dafür sorgt auch der runde Malzkörper, der eine gewisse Restsüße anzieht.“ Er beschreibt den besonderen Geschmack des Hanfbieres: „Bodenständig“ und nicht so krawattig wie übliche Pils-Biere.“ Wie andere Landbiere auch ist „Münsterländer Hanf“ von dunkler Farbe.

Die genaue Rezeptur kennt nur Philipp Overberg. In seinem Appartement in Münster hat er eifrig in seiner Laborküche herumgetüftelt, bis sein kritischer Gaumen zufriedengestellt war. Das Hanfbier mit den Grundzutaten aus Hoetmar lässt er in Belgien bei der Brauerei Anders brauen.

Als die Tenhumbergs vor einem Jahr anfingen auf Hanf zu setzen, wurden sie von einigen Nachbarn belächelt. Inzwischen bauen zwei von ihnen selbst Hanf an.




 
Wachstum unserer Hanfpflanzen auf dem Feld (Nächstes Jahr gibt es wieder ein neues Video)
Wir werden jede Woche den Film aktualisieren.

Wir stellen jetzt das Filmen ein, da die Pflanzen so groß geworden sind dass wir keine vernünftigen Bilder mehr erhalten.



Die Pflanzen sind schön gewachsen, wir haben die Kamera wieder höher stellen müssen.
Die Pflanzen geben jetzt richtig Gas beim wachsen.

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